Nach den Londoner Riots: Südafrika fordert Zugriff auf Blackberry-Messenger-Daten
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Foto: Miguel Durán
Als die Ausschreitungen in Großbritannien im vergangnen Monat ihren Höhepunkt erreicht hatten, forderten britische Ermittler den Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) auf, ihnen den Zugriff auf die Nutzerdaten des Blackberry Messengers (BBM) zu ermöglichen, da sich die Randalierer offensichtlich über soziale Netzwerke, wie Facebook oder Twitter, und den Blackberry-Dienst zu organisieren schienen.
Nun forderte der stellvertretende südafrikanische Kommunikationsminister Obed Bapela auch für die Regierung seines Landes einen Zugang zu den verschlüsselten Kommunikationsdaten des Blackberry Messengers. Wenn mit Hilfe des Blackberry-Dienstes Straftaten begangen werden, müssten Ermittler auf die Daten zugreifen können, fordert Bapela laut einem Bericht des News-Portals golem.
Noch habe man mit RIM zwar keine Absprachen getroffen, doch wenn es soweit ist, werde man auf die verschlüsselte Kommunikation ausschließlich im Fall einer bereits begangenen Straftat zugreifen. Dabei werde zudem die Zustimmung eines Richters einzuholen sein.
[unwatched / golem]
Kurz-URL zu diesem Artikel: http://unurl.org/eqd


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