Die US-amerikanische und die japanische Wirtschaft warnen vor einem zu strengen EU-Datenschutz. In einem Bericht fordern die Wirtschaftsverbände "international harmonisierte Regeln zum grenzüberschreitenden Datenaustausch".
In einem Park in Tokyo sammelten letzten Samstag rund 80 Aktivisten Müll auf, um gegen die Verschärfung des japanischen Urheberrechts zu protestieren. Demnach ist das Rippen von CDs und auch der Download urheberrechtlich geschützter Werke strafbar.
Die japanische Regierung hat es auf Filesharer abgesehen und so soll es Raubkopierern künftig richtig an den Kragen gehen. Denn ab dem 1. Oktober müssen die Rechtsverletzer nicht nur mit zivilrechtlichen, sondern auch mit strafrechtlichen Sanktionen rechnen. So drohen Japanern, die urheberrechtlich geschützte Inhalte herunterladen oder verbreiten, künftig eine bis zu zweijährige Haftstrafe oder eine Geldstrafe in Höhe von zwei Millionen Yen (rund 20.000 Euro).
Seit der Einführung des neuen japanischen Wettbewerbsrechts ist es zu einer ersten Verhaftung gekommen. Einem 39-Jährigen wird vorgeworfen, er habe innerhalb eines Monats drei Kopierstationen für Spielkonsolen des Herstellers Nintendo vertrieben.
Der Bürgerrechtsorganisation European Digital Rights (EDRi) wurde ein Dokument zugespielt, dessen Inhalt darauf schließen lässt, dass die mächtige G8 (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Russland, USA) bereits an einer Neuauflage des umstrittenen Anti-Piraterie-Abkommens ACTA arbeitet.
1. Erfordert ACTA die Einführung eines Three-Strike-Systems in den teilnehmenden Ländern?
Länder, die das ACTA-Abkommen unterzeichnen, sind dazu aufgerufen, zur Rechtsdurchsetzung die "Zusammenarbeit" mit privaten Unternehmen zu fördern. Die Zusammenarbeit soll umfassend sein und beinhaltet auch die Verhängung von Netzsperren für Endverbraucher auf Basis von Entscheidungen, die von der Privatindustrie getroffen werden.
Im bislang größten Fall von Softwarepiraterie weltweit hat ein japanischer Anbieter von Softwareplanung und -produktion die Rekordsumme von 437 Millionen Yen (umgerechnet 5,7 Millionen US-Dollar) gezahlt.
Several of the States that negotiated the Anti-Counterfeiting Trade Agreement will attend the signing ceremony this Saturday. The European Parliament, which will have the final word, will now face its key responsibility towards European citizens.
Die Europäische Union wird das umstrittene multinationale Anti-Piraterie-Abkommen ACTA noch nicht unterzeichnen. Bisher habe der Rat nicht darüber abgestimmt. Die EU werde ACTA daher bei der Zeremonie am Samstag in Tokio nicht unterschreiben.
Nach Sony trifft es das nächste japanische Unternehmen: Unbekannte haben Sega Datensätze von 1,3 Millionen Kunden gestohlen, darunter auch Passwörter. Anders als der Konkurrent erhält der Videospiel-Hersteller nun jedoch sogar Hilfe aus der Szene.
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