Zum Welttag des geistigen Eigentums am 26. April fordert der Branchenverband Bitkom eine Reform des Urheberrechts in der nächsten Legislaturperiode. "Das derzeit geltende Urheberrecht kann viele Herausforderungen der Digitalisierung nicht bewältigen", sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf.
Nachdem die Bundesregierung bereits im November 2012 einen Gesetzesentwurf zur Verlängerung der Schutzfrist urheberrechtlich geschützter Tonaufnahmen beschlossen hatte, wurde der Regierungsentwurf nun auch vom deutschen Bundestag verabschiedet.
Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), hat von der Politik eine Antwort gefordert, wie es nach dem gescheiterten Anti-Piraterie-Abkommens ACTA "mit dem Schutz von Patenten und Markenrechten international weitergehen soll".
Cory Doctorow stört sich am Verhalten von Twentieth Century Fox. Laut dem Autor hat es das Filmstudio beim Kampf gegen Piraterie an Sorgfalt mangeln lassen.
Deutsche Musiker wollen heute in Berlin gegen die illegale Verbreitung von Musik im Internet und eine "Aufweichung des Urheberrechts" demonstrieren. Anlass für die Aktion ist die erste Beratung des Rechtsausschusses des Bundestages über das "Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken".
In der Woche vom 22. bis 28. April 2013 finden folgende Veranstaltungen zu Fragen des Datenschutzes und des Schutzes der Privatsphäre bzw. zu Fragen der Informationsgesellschaft statt:
Das Forum Netzpolitik der Kölner SPD lädt zu einer Veranstaltung zum Leistungsschutzrecht – Pro und Contra.
Nachdem das umstrittene Gesetz zum Leistungsschutzrecht Mitte März auch im Bundesrat angenommen wurde, stellen sich die Veranstalter die Frage, was das Gesetz nun konkret für Verlage, Journalisten und Blogger sowie Nutzer bedeutet (!).
Sven Wolf, MdL, rechtspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion des Landtags Nordrhein-Westfalen, wird dabei einen Blick auf die Hintergründe und urheberrechtliche Probleme eingehen.
In den USA hat es einen möglichen Richtungsentscheid um Copyrightverstöße gegeben. Ein Gericht hat erneut eine milliardenschwere Klage gegen YouTube zurückgewiesen. Der Medienkonzern Viacom habe nicht nachweisen können, dass YouTube Urheberrecht-Verletzungen unterstütze, um Profit daraus zu schlagen
Europäisches Parlament, Paul-Henri-Spaak-Gebäude (4B001), rue Wiertz 60, Brüssel
Der Ausschuss für Internationalen Handel (INTA) des Europäischen Parlaments befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch mit dem Vorschlag für eine Richtlinie über die
Kollektive Wahrnehmung von Urheber- und verwandten Schutzrechten und die Vergabe von Mehrgebietslizenzen für die Online-Nutzung von Rechten an Musikwerken im Binnenmarkt (Vorschlag (KOM(2012) 372)
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